SoSe 2012  
Letztes Update: 15.04.2012 10:52 Uhr

 
 
 

 

Behrendt, Mi 08-10h, IG 251

Sozialisation des Lesens und literarischen Verstehens
FD/FW 2.2 (L1) ; FD 1.3 (L2, L3, L5)

Nr. Datum Thema Inhalt Pflichtlektüre Referatsthemen Literatur
1 11.04. Einführung   Hinweise für den Scheinerwerb  
2 18.04. Lesekompetenz (PISA), Leseleistungen und -dispositionen der deutschen Schülerschaft I Kompetenz und Motivation PISA 2009: Zusammenfassung. Insbesondere S. 22-24 1. Lesekompetenz schwacher LeserInnen das entsprechende Kapitel aus: Klieme,E.; Artelt,C.; Hartig, J.; Jude, N.; Köller, O.; Prenzel, M.; Schneider, W.; Stanat, P. (2010) (Hrsg.): PISA 2009. Eine Bilanz nach einem Jahrzehnt. Münster u.a.: Waxmann
             
3 25.04. Leseleistungen und -dispositionen der deutschen Schülerschaft II Hintergründe   2. Lesemotivation s.o.
          3. sozialer Hintergrund s.o.
          4. Migrationshintergrund s.o.
             
4 02.05. Was heißt " literarische Texte lesen"? textseitig- leserseitig   Freud, S. (1969): Der Dichter und das Phantasieren. In: Sigmund Freud. Studienausgabe. Bd. X, Frankfurt: Fischer, S. 171-179 5. Abgrenzung : Literarische Texte - Sachtexte Hurrelmann,B.; Groeben, Norbert (2006): Textwissenschaftliche Grundlagen. In: Groeben, N.; Hurrelmann, B. (Hrsg.): Empirische Unterrichtsforschung in der Literatur- und Lesedidaktik. Ein Weiterbildungsprogramm. Weinheim und Basel: Juventa, S. 31-53 
          6. Was heißt "wunscherfüllendes Lesen"? Friedländer, Käthe (1941): Über Kinderbücher und ihre Funktion in Latenz und Vorpubertät. In: Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse und Imago, London 1941, Bd. 26, S. 232-251
             
5 09.05. Verläufe der Sozialisation I literale und literarische Entwicklung Rosebrock, C. (2006): Literarische Sozialisation. In: Kliewer, H.-J.; Pohl, I. (Hrsg.): Lexikon der Deutschdidaktik. Baltmannsweiler: Schneider, S. 443-450 7.  biografische Forschung a) Überblick in: Graf, W. (2009)in: Garbe, Ch.; Philipp, M.; Ohlsen, N.: Lesesozialisation. Ein Arbeitsbuch für Lehramtsstudierende. Paderborn: Schöningh, S. 227-232 , b) Grundlage: Graf, W. (2007): Lesegenese in Kindheit und Jugend. Einführung in die literarische Sozialisation. Baltmannsweiler: Schneider
          8. standardisierte Forschung (Entwicklung von Motivation und Kompetenz im Sozialisationsverlauf) a) Überblick in Abschnitt 1 aus: Philipp, Maik (2008): Zeig mir deine Clique, und ich sag dir, wie gern du liest … . In: Didaktik Deutsch 25, S. 32-51, b) Grundlage: Retelsdorf, J.; Möller, J. (2008): Entwicklungen von Lesekompetenz. Schereneffekte in der Sekundarstufe? In: Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 40 (4), S. 179-188
6 16.05. Verläufe der Sozialisation II.  Systematisierende Rekonstruktion. Schicht, Geschlecht, Ethnie 2 Lesegeschichten 9. Günstige und ungünstige Dynamiken in der Familie a) Groeben, N.; Schroeder, S. (2004): Versuch einer Synopse: Sozialisationsinstanzen - Ko-Konstruktion. In: N. Groeben, B. Hurrelmann (Hrsg.): Lesesozialisation in der Mediengesellschaft. Ein Forschungsüberblick. Weinheim: Juventa, S. 306-348.
b) Garbe, Chr.; Holle, K.; Jesch, T. (2010): Texte lesen. Textverstehen - Lesedidaktik - Lesesozialisation. 2. Aufl., Paderborn: Schöningh
          10. Günstige und ungünstige Dynamiken in der Peer-Group s.o.
          11. Günstige und Ungünstige Dynamiken in der Grundschule und in der weiterführenden Schule s.o.
             
7 23.05. Erwerb Lesekompetenz I Das Mehrebenenmodell - die Prozessebene Rosebrock, C.; Nix, D. (2011): Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen schulischen Leseförderung. 4. Aufl., Baltmannsweiler: Schneider, Kapitel 2 12. Die Prozessebenen Richter, T.; Christmann, U. ( 2002): Lesekompetenz: Prozessebenen und interindividuelle Unterschiede. In: Groeben, N.; Hurrelmann, B. (Hrsg.): Lesekompetenz. Bedingungen, Dimesionen, Funktionen. Weinheim, München: Juventa, S. 25-49
8 30.05. Erwerb Lesekompetenz II Das Mehrebenenmodell - Subjektebene und soziale Ebene Rosebrock, C.; Nix, D. (2011): Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen schulischen Leseförderung. 4. Aufl., Baltmannsweiler: Schneider, Kapitel 2    
             
9 06.06. Leseförderung I Leseflüssigkeit (Lautlesen-Viellesen) Rosebrock, C. (2010): Leseförderung. In: Frederking, V.; Huneke, H.-W.; Krommer, A. Meier, Chr. (Hrsg.): Taschenbuch des Deutschunterrichts, Bd. 2: Literaur- und Mediendidaktik. Baltmannsweiler: Schneider, S. 326-339, insbesondere  330-336 13. Was ist Leseflüssigkeit und wie kann sie gefördert werden? a) Rosebrock, C; Nix, D. (2011): Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen schulischen Leseförderung. 4. Aufl., Baltmannsweiler: Schneider, b) Rosebrock, C.; Nix,D.; Rieckmann, C.; Gold, A.(2011): Leseflüssigkeit fördern. Lautleseverfahren für die Primar- und Sekundarstufe. Seelze: Klett, Kallmeyer
10 13.06. Leseförderung II Lesestrategien (Reciprocal Teaching, Textdetektive)   14. Was sind Lesestrategien und wie können sie gelehrt werden? a) Rosebrock, C; Nix, D. (2011): Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen schulischen Leseförderung. 4. Aufl., Baltmannsweiler: Schneider b) Demmrich, A.; Brunstein, J. (2004): Förderung sinnverstehenden Lesens durch "Reziprokes Lehren". In: Lauth, G.W.; Grünke, M.; Brunstein, J. (Hrsg.): Interventionen bei Lernstörungen. Förderung, Training und Therapie in der Praxis. Göttingen: Hogrefe, S. 279-290, c) Gold, A. (2007): Lesen kann man lernen. Lesestrategien für das 5. und 6. Schuljahr. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 69-85
             
11 20.06. Erwerb literarischer Rezeptionskompetenz I symbolisches Verstehen Spinner, K. (2010): Symbolisches Verstehen als Kernkompetenz des poetischen Verstehens. In: Winkler, I.; Masanek, N.; Abrahan, U. (Hrsg.): Poetisches Verstehen. Baltmannsweiler: Schneider, S. 55-67 15. Ein Beispiel für symbolisches Verstehen: Bettelheims Wirkungstheorien zu Märchen Märchenanalyse vorstellen (z.B. zu Rotkäppchen (S. 191-211)) und Bettelheims Wirkungshypothese daran verdeutlichen. Bettelheim, B. (1980): Kinder brauchen Märchen. München: dtv
12 27.06. Erwerb literarischer Rezeptionskompetenz II Einfachheit und Komplexität literarischer Texte, Fiktionalität 4 Beispieltexte für die Frage nach der Einfachheit 16. Was heißt poetisch einfach? Was heißt poetisch komplex? Lypp, M. (2000): Zum Begriff des Einfachen in der Kinderliteratur. Ein Diskussionsbeitrag. In: Lypp, M.: Vom Kaspar zum König. Studien zur Kinderliteratur. Frankfurt u.a.: Peter Lang, S. 75-77 (In weiteren Aufsätzen des Bandes nach Varianten in der Definition von Einfachheit schauen)
          17. Was ist Fiktionalität und wie wird sie erworben? Nickel-Bacon, I. (2003): Vom Spiel der Fiktionen mit Realitäten. In: Praxis Deutsch 30, Heft 180, S. 4-12 , ggf. auch Hurrelmann, B. (1982): KJL im sozialen Kontext
13 04.07. Erwerb literarischer Rezeptionskompetenz III Perspektivübernahme, Fremdverstehen, Empathie, moralische Entwicklung und literarisches Lesen Abraham, U. (2010): P/poetisches V/verstehen. Zur Eingemeindung einer anthropologischen Erfahrung in den kompetenzorientierten Deutschunterricht. In: Winker, I.; Masanek, N.; Abraham, U. (Hrsg.): Poetisches Verstehen. Baltmannsweiler: Schneider, S. 9-22 18. Literaturunterricht und Fremdverstehen Spinner, K. (2001 (1994)): Fremdes verstehen - ein Hauptziel des Literaturunterrichts. In: Ders.: Kreativer Deutschunterricht. Identität - Imagination - Kognition. Seelze: Kallmeyer, S. 126-130 bzw. Spinner, K. (1989): Fremdverstehen und historisches Verstehen als Ergebnis kognitiver Entwicklung. In: Der Deutschunterricht IV, 1989, S. 19-23
          19. Literaturunterricht und moralische Entwicklung Spinner, K. (1989): Literaturunterricht und moralische Entwicklung. In: Praxis Deutsch, H. 95, S. 13-19 bzw. Wiederabdruck in: Spinner, K. (2001): Kreativer Deutschunterricht Kreativer Deutschunterricht. Identität - Imagination - Kognition. Seelze: Kallmeyer, S. 73-88
             
14 11.07. Literaturunterricht und Leseanimation Ziele und Konzepte des Literaturunterrichts Rosebrock, C.; Nix, D. (2011): Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen schulischen Leseförderung. 4. Aufl., Baltmannsweiler: Schneider, Kapitel 7 20. Wie literarisches Lernen in der Schule inszenieren? Nickel-Bacon, I. (2006): Positionen der Literaturdidaktik - Methoden des Literaturunterrichts. In: Groeben, N.; Hurrelmann, B. (Hrsg.): Empirische Unterrichtsforschung in der Literatur- und Lesedidaktik. Ein Weiterbildungsprogramm. Wienheim, München: Juventa, S. 95-114

 

 

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